Im Jahre 1699 begann Baron Anton Albrecht von Imhoff mit dem Bau der dreiflügeligen barocken Schlossanlage in französischem Stil.

Der deutsche Baumeister Hermann Korb wird in diesem Zusammenhang als Schlossbaumeister genannt.

Für seine Verdienste als Kriegslieferant wurde Peter Hohmann  1717 in Wien von Karl VI. in den Stand eines „Edlen und Pannerherr von Hohenthal“ erhoben. Er übernahm 1724 das Schloss und vollendete es. Im Jahre 1730 wird die prachtvolle Stuckdecke und das Deckengemälde im Festsaal von den Gebrüdern Castelli geschaffen. Nach Plänen von Johann George Gottlieb Schoch, der in England und Frankreich Landschaftsgartenkunst studierte, beginnt man um 1790 die Anlage des "Gräflich Hohenthal'schen Gartens zu Hohenprießnitz" um zusetzen.

Es entsteht eine ca. 30 ha große Parkanlage mit Schlossteich im englischen Stil. Lothar Graf von Hohenthal, ein Enkel des Feldmarschalls Gneisenaus, fällt am 16.08.1870 im deutsch-französischen Krieg. Georg von Hohenthal ist von 1927 – 1945 der letzte Graf auf Schloss Hohenprießnitz.

Danach wurde es bis zur Wende als Schulungseinrichtung für Pädagogen genutzt. Viele Jahre vergingen, in denen das barocke Anwesen immer mehr verfiel und kaum noch Hoffnung bestand, das Schloss retten zu können. Im Jahr 2011 kaufte die bayrische Unternehmerfamilie Obermüller den Komplex und begann mit der grundhaften Sanierung der Gebäude. Nach monatelanger  Restaurierung konnten Susanne und Konrad Obermüller am 06.09.2014 die festliche Einweihung des Haupthauses feiern. Obwohl sich das Schloss Hohenprießnitz in Privatbesitz befindet, öffnet es jedes Jahr an bestimmten Tagen seine Tore für die Öffentlichkeit.